Was das Notlaufprogramm ist
Erkennt das Steuergerät eine Fehlfunktion, schützt es das Getriebe, indem es einen festen Gang einlegt – je nach Modell häufig den 2., 3. oder 4. Gang. Eine Kontrollleuchte leuchtet auf, oder der eingelegte Gang blinkt im Armaturenbrett. Das Fahrzeug fährt noch, schaltet aber nicht mehr.
Mögliche Ursachen
- Ein Sensor, ein Kabelbaum oder ein Stecker. Ein defekter Drehzahl- oder Temperatursensor reicht aus, um das Notlaufprogramm auszulösen. Das ist häufig die günstigste Ursache.
- Die Mechatronik oder das Getriebesteuergerät. Typisch bei Getrieben mit Doppelkupplung.
- Ein abnormaler Öldruck oder eine abnormale Öltemperatur, manchmal bedingt durch einen zu niedrigen Ölstand.
- Ein interner mechanischer Defekt, der erst nach den vorherigen Prüfungen in Betracht gezogen werden sollte.
Kann man noch weiterfahren?
Ja, um die Werkstatt zu erreichen: Das Fahren in einem einzigen Gang erhöht die Drehzahl und erwärmt das Getriebe. Vermeiden Sie die Autobahn und lange Steigungen. Das Aus- und Wiedereinschalten des Motors lässt das Notlaufprogramm manchmal verschwinden, doch der Fehler bleibt gespeichert und kehrt zurück.
Reparieren oder ersetzen?
Sensor, Stecker oder Mechatronik lassen sich reparieren, ohne das Getriebe zu tauschen. Ein Austausch ist nur dann gerechtfertigt, wenn die interne Mechanik betroffen ist. In diesem Fall ist ein generalüberholtes Automatikgetriebe, geprüft und mit bis zu 24 Monaten Garantie, die dauerhafte Lösung; bei einem Doppelkupplungsgetriebe wird es mit einer neuen Doppelkupplung geliefert, und Ihre originale Mechatronik wird darauf wieder montiert.